Honorargeneralkonsulat der Republik Bulgarien

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Rückblick Highlights 2008: Bulgarien in Norddeutschland



Mai bis Juli 2008

Bulgarische Wochen in Hamburg 2008:
Im Mittelpunkt von mehr als einem Dutzend Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern standen Geschichte, Kultur und Wirtschaft Bulgariens, das nach dem Beitritt zur Europäischen Union zunehmendes Interesse in Norddeutschland findet: Einer der größten Investoren in Bulgarien ist das Hamburger Unternehmen ECE (Tochter des Otto Versand) mit drei Einkaufszentren und zwei großen Bürokomplexen in Sofia und Varna. Hugo Pfohe ist der größte Autohändler in Bulgarien. Zur Norddeutschen Affinerie AG Hamburg gehört seit neuestem die bedeutende Kupferhütte in Pirdop mit 800 Beschäftigten.

In der Handelskammer präsentierten sich am 20. Mai 2008 bedeutende Hamburger Investoren. Am gleichen Tag wurde die Ausstellung "Goldene Seiten des Bulgarischen Mittelalters" im Südschiff von St. Jacobi eröffnet. Anlässlich der Finissage am 22.6.2008 präsentierte Franziska Maßmann bulgarische Volkslieder. Die Gruppe "Sdravez" unter Leitung von Bozhidar Kuzmanov bot Volkstänze aus Bulgarien. Konzerte u.a. mit Alexander Raytchev und Makrouhi Hagel sowie Vorträge und Lesungen spiegelten während der Bulgarischen Wochen die Vielfalt und den kulturellen Reichtum Bulgariens wider.

Im Rahmen der Bulgarischen Wochen stellte sich am 1. Juni d.J. die neu gegründete Bulgarisch-Orthodoxe Kirchengemeinde mit Priester Naydenov aus Sofia den Hamburgern unter Leitung von Bischof Tichon Ivanov von Tiberiopol vor mit den bekannten orthodoxen Chorgesängen, dargeboten vom Berliner Kammerchor "Hl. Zar Boris der Täufer".

Einen Höhepunkt zum Abschluss bot Mitte Juli die Inszenierung von Stefan Moskov "Das Ende vom Anfang", die im Thalia Theater sehr erfolgreich gelaufen war und nun im St. Pauli-Theater, Reeperbahn, neu präsentiert wird. Die Freunde Bulgariens waren begeistert von der Regie, den Schauspielern und dem Stück.

In Hamburg leben rund 1.000 bulgarische Staatsbürger, in Nordwest-Deutschland rund 4.000. Hinzukommen viele Deutsche mit bulgarischem Hintergrund. Die Bulgarische Schule in Hamburg widmet sich dem Erhalt und der Pflege der Heimatsprache der in Norddeutschland lebenden Bulgaren.

Veranstalter der Bulgarischen Wochen in Hamburg war das bulgarische Honorargeneralkonsulat unter Leitung von Prof. Dr. Gerd-Winand Imeyer. Über den Link Bulgarische Wochen gibt einen kompletten Überblick über Aktivitäten in Hamburg und Norddeutschland. Dort ist das vollständige Programm der Bulgarischen Wochen abrufbar.

Im Oktober 2008

"Deutsche Spuren in Bulgarien":
mit der Buchvorstellung mit Katharina Dugulin, "Eine Sternschnuppe am Himmel der Geschichte", Bardarski Geran 1890 - 1943

Im Dezember 2008

Schutz der Meeresumwelt als Aufgabe der Rechtsordnung
Ein Themenabend mit Vorträgen von
Prof. Dr. Alexander Yankov, Sofia, Richter am Internationalen Seegerichtshof Hamburg
Prof. Dr. Marian Paschke, Direktor des Instituts für Seerecht, Universität Hamburg, Direktor des Instituts für deutsches Recht an der Universität Sofia